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Die wirtschaftliche Situation

Hunger und Armut als Lohn für schwere Arbeit.

Von den 84,5 Mio. Einwohnern auf den über 7100 Inseln der Philippinen leben zwei Drittel vom Fischfang, Land- und Forstwirtschaft, der Herstellung von Fischkonserven und Produkten aus Kokosnüssen. Hohe Arbeitslosigkeit, hohe Geburtenrate und Landflucht lassen die Elendsviertel der Städte explosionsartig an wachsen. Darunter leiden am meisten die Kinder. Viele haben oft nicht einmal eine Mahlzeit am Tag. Viele Kinder leisten schwere Arbeit, um zum Unterhalt der Familie beizutragen. Mindanao ist die zweitgrößte Insel und das Armenhaus der Philippinen. Land gehört fast ausschließlich Großgrundbesitzern, "Farmer" sind meistens Landarbeiter, die Felder bewirtschaften. Ethnische Konflikte belasten das Zusammenleben und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Das philippinische Handwerk ist von der Agrargesellschaft geprägt: Flechtwerke jeder Art, Körbe, Matten, Bambusmöbel werden in Familienbetrieben mit einfachsten Werkzeugen hergestellt.

Technische Produktion gibt es kaum. Allenfalls wird die Reparatur importierter Waren unter widrigsten Umständen, mit einfachsten Werkzeugen, aber großem Geschick durchgeführt: Kfz-Reparatur in Hinterhöfen, Reifen-Flicken am Straßenrand, Reparatur von Uhren und Ventilatoren auf einer rollenden Kiste auf dem Bürgersteig. Schlechte Arbeitsbedingungen, große Gefahren, niedrige Löhne: In Sägemühlen bedienen Arbeiter ungeschützte und mit offen laufenden Transmissionsriemen betriebene Kreissägen. Andere Arbeiter laufen in engen Hinterhof-Schlossereien Gefahr, auf ölig-schwarzem Boden auszurutschen oder mit selbstgebauten Schweißaggregaten zu verun-glücken. Eine durch Tradition und Spezialistentum geprägte "Handwerkskultur" wie in Deutschland, gibt es nicht. In vereinzelten Trainingseinrichtungen werden Grundkenntnisse der Elektrotechnik, des Schweißens und der Kfz-Mechanik vermittelt.

Die für den lokalen Markt produzierende Industrie stellt wenig
angesehene "Filipino-Produkte" her: einfache Farm-Pflüge, billige Bau-Werkzeuge und Zubehör, minderwertige Sperrholz-Möbel. Das Ansehen derjenigen, die diese Produkte herstellen ist gering. Wer es sich leisten kann, kauft importierte Ware.



Hilfe zur Selbsthilfe

Mit unserem Selbsthilfeprogramm „Circle of Life“ in der Life Enrichment School for Children in Pababo City, geben wir Kindern aus den sozial schwächsten Familien eine praxisorientierte Schul- und Berufsausbildung und führen sie aus der Chancenlosigkeit in ein eigenständiges und eigenverantwortliches Leben in Selbstbestimmung.

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